Ackern mit vielen Herausforderungen
Unser Ziel: erstklassiges Grundfutter. Unsere Herausforderung: unterdurchschnittliche Niederschlagsmengen.
Um dennoch die Erträge auf den gut 600 ha Ackerfläche zu sichern, lässt sich das Ackerbau-Team viel einfallen.
Weizen als Direktsaat
Nach einer frühen Maisernte im September 2024, wurde der Weizen mit einer reduzierten Saatstärke von 100 kg/ha als Direktsaat zwischen die Maisreihen gedrillt. Der Weizen entwickelte sich hervorragend und zeigte trotz Frühsaat keine Krankheiten.
Mais auf Dämmen
Die zunehmende Vorsommer- trockenheit limitiert in vielen Jahren die Erträge im Mais. Um die Feuchtigkeit besser im Boden zu halten haben wir den Mais auf Dämme gestellt. Das Anhäufeln beugt dem Wasser-verlust zusätzlich vor.
Kleesaat im Raps
Die Kleeuntersaat soll dem Raps im Jugendstadium Stickstoff zur Verfügung stellen und dient gleichzeitig der Unkrautunterdrückung.
Luzerne mit Tritcale
Um den Ertrag im ersten Schnitt der Luzerne zu erhöhen, wird im Winter Triticale in die Luzernenarbe geschlitzt. Die Triticale profitiert von der Stickstofffixierung der Leguminose.